Abbruch und Tiefbau: Komplex und doch beherrschbar, wie das Familienunternehmen Johann Ettengruber GmbH zeigt!

Das Abbruchunternehmen Ettengruber ist seit über 50 Jahren zuverlässiger Partner von Bauherren, Kommunen und Architekten beim Abbruch und Tiefbau vom Einfamilienhaus über Spezialprojekte und Großobjekte bis hin zur fertigen Baugrube. Über die Geheimnisse wie man Projekte zum Erfolg führt, was dabei Fairness, Menschlichkeit und Miteinander bedeutet und wie wichtig der Blick fürs Ganze ist sprechen Johann Ettengruber, Sophia Ettengruber und Franz Ludwig in folgendem Interview.

Die Firma Ettengruber macht seit über 50 Jahren Abbruch und Tiefbau. Herr Ettengruber, was reizt Sie so am Abbruch?

Es ist immer das Neue, das Ganze zu sehen, verzahnte Vorgänge zu verstehen und komplexe Dinge zu beherrschen. Diese Motivation hat die Ettengruber Firmengruppe zum zuverlässigsten Partner in der Region für schlüsselfertige Baugruben, sprich Abbruch, Tiefbau und Spezialtiefbau sowie Recycling, wachsen lassen. Wir sind mittlerweile ein 90-köpfiges Team, bei dem das Miteinander, die Menschen und die Wünsche unserer Kunden im Mittelpunkt stehen und sich jeder auf den anderen verlassen kann. Jeder bei uns hat seine spezifischen Fähigkeiten und diese kommen gezielt dort zum Einsatz, wo es dem großen Ganzen dient. Dabei achten wir stets auf eine offene Kommunikation und einen fairen Umgang miteinander – intern und extern mit unseren Kunden und Dienstleistern, sowie den Anliegern und deren Interessen. Dieses Miteinander, gepaart mit dem Blick fürs Ganze zeichnet uns aus und sorgt für erfolgreiche Projekte und zufriedene Kunden.

Abgebrochen hat die Firma Ettengruber über 2000 Objekte - von der Garage über das Einfamilienhaus bis hin zum komplexen Gewerbebetrieb und Bürohaus - was waren Ihre spannendsten Projekte?

Sicher gehört der Abbruch des ADAC-Komplexes mit ca. 350.000 cbm umbauten Raum zu den anspruchsvollsten Objekten. Die Herausforderung war, in nur acht Monaten, eine schlüsselfertige Baugrube, also den kompletten Abbruch inkl. der 4-stöckigen Tiefgarage sowie deren umweltgerechte und das gesamte Vorort-Recycling zu gewährleisten. Das Gebäude hatte eine sehr komplexe Statik und schwierige Abbruchabfolge. Der Aushub und das Betonieren unter Wasser waren nur einige erschwerende Aspekte. So ein Projekt erfolgreich abzuwickeln – in Time and Budget – das macht uns schon ein bisschen stolz.

Aber auch der Abbruch in der Bayerstraße. Da galt es trotz der U-Bahn Schachtabgänge, Kommunwände mit angrenzenden Hotels, logistisch ungünstiger Bedingungen, wie wenig Platz für Großgeräte oder nur eine Zufahrtmöglichkeit über Goethestraße, hohes Verkehrsaufkommen und extrem vielen Menschen in direkter Nähe, die Baugrube reibungslos und termingerecht zu realisieren. Dabei mussten wir diverse unterschiedliche Gewerke vieler Firmen unter einen Hut bringen: Abbruch, Erdbau, Spezialtiefbau mit zwei verschiedenen Firmen bei dem das Grundwasser abgesenkt werden musste, galt es zu koordinieren. Das ist anstrengend, macht aber auch viel Spaß, wenn man sieht, dass alles läuft und der Bauherr und die Anwohner zufrieden sind.

Herr Ludwig, was macht den Job Ober- / Bauleiter so interessant?

Das sind mehrere Aspekte: Zum einen gleicht kein Objekt, kein Abbruch dem anderen, jedes Bauvorhaben, insb. die sehr komplexen Bauvorhaben sind immer eine technische Herausforderung, für die Planung und die Ausführung sowie für das Personal und die Gerätschaften. Der Job ist immer spannend. Es geht schon bei der Grobkonzeption und der Ausschreibung darum, das Ganze zu sehen und zu verstehen, mögliche Schwierigkeiten zu erkennen, noch bevor sie zum Problem werden und gemeinsam im Team, auch mit dem Auftraggeber und den Partnern Lösungen zu entwickeln. Nur so gewährleistet man einen reibungsfreien Abbruch und führt das Projekt zum Erfolg. Außerdem geht es darum, Menschen mit unterschiedlichem Background, technisch, persönlich und kulturell zur führen und zu einem schlagkräftigen Team zu entwickeln, so dass alle an einem Strang ziehen.

Aber Bauleiter zu sein, bedeutet auch absolut eigenverantwortlich zu arbeiten. Der Bauleiter sagt wo es lange geht. Er bestimmt wer wo wann arbeitet. Ein Bauleiter muss eben die Baustelle leiten und entsprechend eingreifen. Er muss den Überblick haben. Es ist meist ein komplexes und vernetztes Vorhaben, aber wenn die Baugrube dann fertig ist und der Hochbau beginnen kann, dann sieht man, dass man einen guten Job gemacht hat!

Was sind die wesentlichen Schwerpunkte eines Ober- / Bauleiters?

Nun, die Angebotsphase inkl. Planung für die Angebotserstellung, Bauvorbereitung, sprich Konzeption der Baustelle, Statik, die Klärung von möglichen Dekontaminationen sowie Rechts- und Verordnungsfragen machen ca. 15% des Jobs aus. Dann kommt die Bauausführung mit allen Steuerungen, Koordination und ggf. Planänderungen mit ca. 80 % und zum Schluss noch ca. 5% für die Fertigstellung mit Schlussabwicklung, also die Abnahme, das Führen von Nachweisen und die Beweissicherung.

Und was fehlt jungen Absolventen, wenn sie bei Ettengruber einsteigen?

Praxiserfahrung, sprich die praktischen Baukenntnisse. Wenn jemand nie etwas selber ausgeführt hat, kann er die erforderliche Leistung an Zeit, Personal, Geräten, Arbeitsabläufe kaum abschätzen. Es sind die planerischen Fähigkeit, die fehlen und das Erkennen von Zusammenhängen. Abbruch ist eben weit mehr, als mit der Abrissbirne ein Gebäude platt machen.

Die theoretische Grundausbildung, um Bauleiter zu werden, bekommen die Absolventen an der Hochschule ja vermittelt. Viele der jungen Berufseinsteiger haben aber leider ein Kästchendenken, wollen sich nur mit einem Teilbereich befassen und stehen dem großen Ganzen mit einem „Ist-mir-doch-egal-Gefühl“ gegenüber. So jemand hat bei uns keine Chance. Wir brauchen Menschen die mitdenken und stets das große Ganze sehen. Und wenn jemand intelligent ist, kann er das alles innerhalb eines Jahres aneignen, wenn er gut ist sogar in sechs Monaten oder weniger.

Herr Ettengruber, jeder wünscht sich einen reibungsfreien Abbruch - gibt es also so etwas wie "Die 10 Gebote des Abbruchs"?

Sicherheit ist oberstes Gebot, und zwar Sicherheit für Personal, Umwelt und Gerätschaften. Sicherheit und Umweltschutz werden bei Ettengruber groß geschrieben. Entscheidend ist weiterhin der Blick fürs Ganze, wer den nicht hat, scheitert. Die Bauherren fordern Kosteneinhaltung, Qualität und Termintreue, diese gilt es zu gewährleisten, wenn Sie am Markt bestehen wollen. Voraussetzung dafür ist es, ein „Wir“ zu schaffen, alle Beteiligten müssen zu einem wirklichen Team verschmelzen und sensibel geführt werden. Dazu ist eine gute Kommunikation, mit Nachbarn, intern, also mit dem Baustellenteam, den Bauleitern und der Geschäftsleitung, aber auch mit den Bauherrn und den Ämtern erforderlich. Schwierigkeiten müssen offen angesprochen werden, damit man gemeinsam Lösungen erarbeiten kann. Das können nur echte Teamplayer. Um unter Einhaltung der Vorschriften und der Gewährleistung von Sauberkeit, eine hohe Qualität effizient erbringen zu können, muss man die technische Möglichkeiten kennen und nutzen. Es müssen die richtigen Geräte, mit den richten Anbauteilen, am richtigen Ort und natürlich auch mit dem richtigen Personal eingesetzt werden. Das klingt selbstverständlich, wird jedoch oft nicht praktiziert. Und zum Schluss: Fairness. Fairness gegenüber Auftraggebern, Mitarbeiter und Partnern, auch durch die Einhaltungen der Vereinbarungen des Auftrages.

Frau Ettengruber, als Geschäftsführerin und Chefin der Verwaltung und Finanzen: Was ist gerade in Ihrer Branche besonders wichtig, um ein so großes Team zu leiten?

Es sind wir so oft die Menschen. Es geht um Menschlichkeit und ein Miteinander. Dieses Miteinander muss gelebt und aktive gefördert werden, von der Geschäftsführung hin bis zum Hilfsarbeiter. Dazu ist es erforderlich, fachlich gute Mitarbeitende zu gewinnen und diese zu einem Team zusammenzuführen - so haben auch alle gemeinsam Erfolg. Dazu müssen Mitarbeitende sowohl in ihrer Verantwortung unterstützt und in Ihrer Arbeit fachlich qualifiziert werden. Das erfolgt bei uns über Seminare und  Workshops und ist sehr wichtig, auch um alle rechtlichen Themen wie Personalrecht, Abfallrecht, Verkehrsrecht abzudecken. Es muss das Fachliche und das Menschliche stimmen! Der Mensch als Ganzes. Darum lautet unser Motto auch: Freude an der Arbeit – Hand in Hand. Unsere 90-köpfige Mannschaft erbringt ihre Leistung als Team und mit Freude. Darum wird TEAM bei uns großgeschrieben und darum liegt uns die Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiter am Herzen. Nur so profitieren alle: Kunde, Dienstleister und Mitarbeiter.

Herr Ludwig, als technischer Leiter verantworten Sie ein komplexes System, das Hand in Hand und reibungsfrei funktionieren muss. Wenn Sie Abbruchvorhaben sehen, wo schütteln Sie immer den Kopf?

Bauherren kommen oft mit einem vorgegebenen Budget und ignorieren die Gegebenheiten. Schwierige Rahmenbedingungen und komplexe Vorhaben haben nun mal höhere Kosten, wenn man sie sauber abwickeln will. Wer da billig reingeht, kartet nach oder macht Pfusch. Das ist für uns ein Unding und nicht mit unseren Werten vereinbar. Teilweise werden falsche Leistungsverzeichnisse mit unzureichenden Beschreibungen und Planvorlagen erstellt, teils aus Unwissenheit teils mit Absicht. Es wäre wünschenswert, wenn Bauherren offen, vielleicht ja sogar dankbar wären, für die direkte Ansprache von möglichen Problemen oder Unzulänglichkeiten im Vorfeld, anstatt diese zunächst zu ignorieren und billig zu vergeben, um anschließend doppelt so tief in die Tasche greifen zu müssen. So etwas können wir nicht nachvollziehen. Das geschieht aber leider sehr oft und ist wohl der Wehrmutstropfen unserer Branche.

Frau Ettengruber, durch ihr organisches Wachstum, suchen Sie ja zusätzlich Bauleiter und Bauingenieure. Abbruchunternehmen gibt es viele - was macht die Ettengruber Firmengruppe so besonders, warum sollten sich gute Leute für Ettengruber entscheiden?

Wenn jemand Interesse hat, gut ist und Leistung bringt, hat ein Bauleiter eine unheimliche Chance in seinem Leben etwas zu erreichen: nämlich Selbsterfüllung im Beruf. Wenn er wirklich will und intelligent ist, dann wird ihm bei Ettengruber keiner einen Stein in den Weg legen. Er kann sich ständig weiterentwickeln. Viele Bauleiter, die viel mehr zu bieten hätten, scheitern bei Konzernen aufgrund des Hierarchiedenkens und können ihr Potential dort nicht entfalten. Das Ergebnis ist, dass sie frustriert sind und Dienst nach Vorschrift machen oder kündigen. Deshalb empfehlen wir für solche Menschen, zu einem Familienunternehmen zu gehen. Zu uns! Fragen Sie Herrn Ludwig, er ist seit 20 Jahren bei uns.

Welche Voraussetzungen sollen Bewerber mitbringen und welche Ausbildung sollte sie absolviert haben? Gibt es bestimmte Studienrichtungen bzw. Ausbildungen, aus denen Bewerber kommen sollten?

Bewerber sollten neben der Leidenschaft für den Job, eine abgeschlossenes Ausbildung einer technischen, juristischen oder planerischen Fachrichtung als Bauingenieur, Wirtschaftsingenieur, Bau-Techniker, Meister, Geologe oder ähnliches mitbringen. Schön wäre es, wenn er Wissen aus den Bereichen Finanzen, Recht, Umwelt, Management oder Abbruch und Tiefbau mitbringt. Aber bei uns zählen die Leidenschaft und das Engagement mehr, als Titel, Zeugnisse und Urkunden. Eine selbstständige, zielorientierte und klar strukturierte Arbeitsweise und Einstellung sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit und Führungskompetenz sind darüber hinaus auch sehr wichtig.

Herr Ludwig, Sie haben unzählige Ausschreibungen für Abbruch und Tiefbau gesehen. Wenn Sie ein paar Wünsche frei hätten, was würden Sie sich von Ihren Auftraggebern bei Ausschreibungen wünschen?

Schön wäre es, wenn Ausschreibungen von speziell dafür geschultem Fachpersonal erstellt würden, zum Beispiel von Fachberater für Abbruch, die beim Deutschen Abbruchverband dafür ausgebildet wurden. Das würde dafür sorgen, dass die kritischen Punkte, wie Statik, Dekontamination oder den angrenzenden Straßen und situativen Gegebenheiten schon vorab erkannt und berücksichtigt werden – davon profitieren Bauherren und Dienstleister gleichermaßen. Oft passen die örtlichen Gegebenheiten nicht zu der Kalkulation. Da wird beispielsweise der Einsatz von Großgeräten geplant, obwohl jedoch die Baustellenzufahrt oder das gesamte Gelände zu eng ist! 80 % der Ausschreibungen, bzw. dessen was im Leistungsverzeichnis steht, ist oft unbrauchbar, sprich fern von Realität und ohne jeden Praxisbezug!

Geschulte Fachplaner haben jedoch genau diesen praktischen Bezug und die Erfahrung, um die kritischen Punkte zu erkennen und das Leistungsverzeichnis richtig erstellen zu können. Nur die Kombination von Theorie und Praxis führt zum Erfolg. Eigentlich müsste es einen Bereich im Studium, speziell für Abbruch geben. Es müsste also einen allgemeinen Bauingenieur geben, der Abbruch, Tiefbau, Spezialtiefbau und Hochbau beinhaltet.

Frau Ettengruber, Sie haben sich nach vielen Jahren entschieden, das positive Image in der Branche auch nach außen zu tragen, warum?

Die Bau-Branche und insb. die Abbruch-Branche hat einen schlechten Ruf. Wir wollen zeigen, dass man mit einem werthaltigen und menschlichen Tun, sehr gute Projekte durchführen kann. Es ging uns darum, seriöse Auftraggeber und potentielle Bewerber auf Ettengruber aufmerksam zu machen. Bauherren können sich 100% auf Ettengruber verlassen. Sie wissen, dass wir unseren Job gut und seriös machen, und bislang auch jedes Projekt termintreu und gesetzeskonform zum Erfolg geführt haben. Dafür sorgen wir mit dem exzellenten und stets aktuellem Know-how unserer Mitarbeiter, unserem hohen technischen und qualitativen Anspruch und unserem umfassenden Wissen an Vertragsrecht und rechtlichen Vorgaben. Bewerber können bei uns ihr Wissen dort einbringen, wo es gebraucht wird und sich bei uns entsprechend ihrer Talente entwickeln. Auftraggeber und Mitarbeiter können abends aufgrund der gelebten Ehrlichkeit und dem fairen und menschlichen Miteinander aufrichtig in den „Spiegel“ schauen und ruhig schlafen.

Was verbirgt sich hinter Ihrem Slogan: „fair – mit Blick fürs Ganze“?

Der Blick fürs Ganze meint, dass wir stets die gesamte Baustelle im Blick haben und nicht nur unser Gewerk. Und zwar von der Planung bis zur Durchführung und zur Übergabe, d.h. bis der Rohbau beginnt. Das ist entscheidend, da viele Gewerke ineinander greifen müssen, wie die Zahnräder bei einer Uhr. Fehlt en Zahn oder ein Zahnrad oder klemmt ein Zahnrad, kann die Uhr ungenau gehen, stehen bleiben oder ganz kaputt gehen. Viele Probleme an Baustellen können vermieden werden, wenn jemand die gesamte Baugrube und den gesamten Prozess des Abbruchs im Blick hat – genau das ist unsere Spezialität. Der Blick fürs Ganze beginnt bereits bei der Planung des Abbruchs, bei der Analyse möglicher Risiken und Besonderheiten, dem Tiefbau und Spezialtiefbau bis hin zum Abtransport bzw. Recycling und einer offenen Kommunikation aller Beteiligten.

Fair bedeutet zweierlei: Zum einen das frühzeitige Ansprechen von Fehlern bei der Planung bzw. möglichen Schwachstellen, so dass Probleme die die Termin- oder Kostenplanung gefährden könnten, gar nicht erst entstehen. Es geht darum Schwierigkeiten gemeinsam und frühzeitig zu lösen, anstatt Probleme totzuschweigen und später mit Schuldzuweisungen von sich zu weisen. Zum anderen bedeutet fair, dass man miteinander respektvoll umgeht, die jeweiligen Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt und eine Baustelle unter strikter Einhaltung von sicherheitsrelevanten, rechtlichen und umwelttechnischen Aspekten abwickelt und alle damit verbunden Kosten transparent darlegt. Das mag etwas aufwändiger sein, gibt dem Auftraggeber, sprich Bauherren jedoch Kostensicherheit und gewährleistet Termintreue. Letztlich profitieren alle vom fairen Umgang und dem Blick fürs Ganze.

Auch Abbruch kostet Geld - haben Sie noch einen Geheimtipp für Bauherren, Kommunen oder Generalunternehmer?

Auftraggeber sollten das Bauvorhaben nicht isoliert betrachten und nur nach preisrelevanten Gesichtspunkten auswählen, sondern immer das ganze Vorhaben vor Augen haben. Wer billigst vergibt, zahlt meistens nach oder hält Termine oder Gesetze nicht ein. Wichtig ist es, den Partner auch schon in die Vorplanung des Bauprojektes mit einzubinden. Dazu ist es wichtig, seine Partner klug auszuwählen, von Beginn an einzubinden und fair zu behandeln. Wer dies berücksichtigt, wird jede Baustelle zum Erfolg führen – in Time and Budget..

Herr Ettengruber, als Vorsitzender des deutschen Abbruchverbandes können Sie doch ein bisschen in die Zukunft blicken - gibt es Trends oder wichtige Entwicklungen in den nächsten Jahren?

Ich halte es da gerne mit dem Motto: „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“. Aber es gibt einige Anzeichen, dass sich die Konjunktur nach einigen guten Jahren etwas abschwächen kann. Dies ist erkennbar, da einerseits Kollegen davon sprechen, dass die Auftragspolster dünner geworden sind. Andererseits sinken die Preise der Maschinenhersteller, auch bedingt durch den Einbruch der osteuropäischen Märkte. Beides sind für mich Frühindikatoren Jedoch könnte sich dieser Trend durch den zunehmenden Wohnungsbau in den Städten, und zwar nicht nur der Top 10 der begehrtesten Wohnungsadressen, zu Gunsten der Abbruch-Branche gebremst werden. Einem Neubau geht in den Städten meist ein Abbruch voraus.

Aber ein weiterer wichtiger und sehr ernstzunehmender Trend ist auch der demografische Wandel und damit einhergehend der Fachkräftemangel. Dieser wird uns, aber auch alle anderen Branchen in Deutschland treffen. Wer diesen Trend verschläft, geht unter, davon bin ich überzeugt. Hier ist sowohl der Deutsche Abbruchverband gefragt, also auch wir als Unternehmen. Wir müssen schnell aktiv werden, den Reiz der Branche und unserer Arbeit darstellen und die Kanäle der Gewinnung von Fachkräften nutzen.

Frau Ettengruber, Herr Ettengruber, Herr Ludwig – vielen Dank fürs Gespräch!
(Das Interview führte Jürgen T. Knauf, SCOPAR GmbH)

Interview mit unsere Geschäftsleitung als PDF

 

 

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