Der steinerne Kamin des früheren Kesselhauses der Paulaner Brauerei wurde am Samstag, 15. Juli 2017 gesprengt. Nachdem Paulaner mit seiner Produktion vom Nockherberg nach Langwied umgezogen ist, sind die Abbrucharbeiten auf dem traditionsreichen Gelände an der Regerstraße durch uns in vollem Gange.

Zusammen mit Herrn Martin Hopfe, Geschäftsführer der Thüringer Sprenggesellschaft mbH, organisierten wir die Sprengung des 75-Meter hohen Kamins.

Fünf Minuten früher als geplant, um 10.55 Uhr gab es einen lauten Knall. Am Fuße des Kamins hat Hopfe einen Keil, so genannte Sprengmäuler anbringen lassen, ähnlich wie beim Baumfällen. Nach der Zündung des Sprengmeisters vergingen nur wenige Sekunden, bis der Kamin auf halber Höhe brach und in sich regelrecht zusammen sackte. Die beiden Teile fielen dann in einen aufgeschütteten Kiesdamm – rund 1000 Tonnen Ziegelstein zerbröselte. Als sich die massive Staubwolke verzog, sind vom Kamin nur mehr Trümmer übrig.

Rund um das Gelände wurde eine großräumige Sperrung, sowie ein Unterbrechen der öffentlichen Verkehrsmittel aus Sicherheitsgründen angeordnet. Viele Zuschauer waren gekommen, um das Spektakel zu beobachten.

Einen besonderen Dank gilt hier auch allen, die zur erfolgreichen Sprengung beigetragen haben, besonders der Freiwilligen Feuerwehr München und der Polizei München.

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